


Die Studie soll aufzeigen, dass eine frühe Erfassung und Therapie spracherwerbsauffälliger Kinder ermöglicht, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten- und Schulalter wesentlich zu vermindern.
Zur Erreichung dieses Ziels sind drei Teilprojekte geplant.
Ein erster Teil der Studie soll epidemiologische Daten von 900-1000 Kindern liefern, welche in vier Deutschschweizer Städten während der Jahre 2004-2009 in vier logopädischen Praxen für Klein- und Vorschulkinder erfasst und abgeklärt worden sind. Zudem soll die Analyse der Entwicklungsprofile aus den Fallgeschichten zeigen, dass sich spezifische Spracherwerbsstörungen nicht nur in einer fehlenden oder gestörten Sprachproduktion, sondern auch in anderen Entwicklungsbereichen manifestieren (Epidemiologische Studie).
Im zweiten Teil der Studie sollen die Inhalte einer frühen therapeutischen Intervention definiert, beschrieben und in Form einer DVD-Datenbank dokumentiert werden (Therapiedokumentationsstudie).
Im dritten Teil soll die Effektivität einer frühen Erfassung aufgezeigt werden. Dazu sollen 2010 alle Entwicklungsverläufe der Kinder dokumentiert und verglichen werden, welche zwischen 2004 und 2009 erfasst und therapeutisch begleitet wurden (Therapieverlaufsstudie).
Eine Publikation inklusive DVD-Videodokumentation ist im Jahr 2011 geplant.
2007 - 2011
Forschungsgruppe CH. Logopädie im Frühbereich
Dominique Bürki, Susanne Mathieu, Sylvia Sassenroth-Aebischer, Barbara Zollinger
Prof. Dr. Susi Stieger
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