Ausleihe
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Anleitung
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Präventive Massnahmen bei kindlicher Mehrsprachigkeit von Vilas, Sonia.
Spezifische Spracherwerbsstörungen bei Kindern mit Immigrationshintergrund werden oft erst erkannt, wenn sie in öffentlichen Institutionen die Zweitsprache erlernen und dort Defizite auftreten. Problematisch ist dies in Anbetracht dessen, dass die frühe Erfassung von elementarer Bedeutung für den weiteren Verlauf der gesamten kindlichen Entwicklung ist.
Ausgehend von dieser Problematik werden im theoretischen Teil dieser Diplomarbeit die Grundlagen des monolingualen Spracherwerbs, wie auch des sukzessiven Zweitspracherwerbs vermittelt. Ausserdem werden Einflussfaktoren, welche den mehrsprachigen Spracherwerb beeinflussen, erläutert und es wird auf allfällige Zusammenhänge zwischen Spracherwerbsstörungen und Mehrsprachigkeit eingegangen.
Im praktischen Teil wird vor allem auf das Thema Prävention eingegangen. Dieses ist durch den Gedanken geprägt, dass Pädiater/Pädiaterinnen sowie Mütter- und Väterberatungsstellen die ersten Ansprechpersonen für Eltern sind und dass die immigrierten Eltern am besten Auskunft geben könnten über die Erstsprache des Kindes. Doch haben die Fachstellen geeignete Informationen in der jeweiligen Erstsprache? Mit einer Umfrage wurde ermittelt, welche Broschüren den Fachpersonen für Pädiatrie und den Mütter- und Väterberatungsstellen zum Thema Spracherwerb und Mehrsprachigkeit zur Verfügung stehen.
Diese Diplomarbeit beleuchtet den aktuellen Informationsstand der beiden Fachstellen und zeigt mögliche Verbesserungsvorschläge auf.
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