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841 Tschannen, Julia. 2012 Intrinsische Motivation in der Logopädie

Wie kann Freude am Lernen entstehen? Wie können Übungen in der Logopädie mit Interesse am Lernen selbst erlebt werden? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der intrinsischen Motivation. In der dafür verwendeten Definition gilt eine Tätigkeit als intrinsisch motiviert, wenn sie um ihrer selbst willen ausgeführt wird. Dieses Konzept der intrinsischen Motivation soll in meiner Arbeit auf die logopädische Therapie übertragen werden. Es wird danach gefragt, wie intrinsische Motivation in der logopädischen Therapie konkret gefördert werden kann. Dafür werden in der Arbeit verschiedene Theoriemodelle aus der Psychologie dargelegt, und aus diesen werden Kriterien für intrinsische Motivation analysiert, die für die logopädische Therapie geltend gemacht werden können. Beispielsweise wird folgendes Kriterium analysiert: „Vermitteln von Erfolgserlebnissen“. Zusätzlich wurden neben der Analyse von Theoriemodellen auch Interviews mit Logopädinnen durchgeführt, aus denen ebenfalls Kriterien für intrinsische Motivation eruiert wurden. So entstand ein Kriterienkatalog, der von Praktikern und Praktikerinnen verwendet werden kann, um sich darüber zu orientieren, welche Merkmale intrinsischer Motivation in ihren Therapien mit Kindern bereits vorhanden sind, und auf welche sie weiter achten können. Konkrete Umsetzungsvorschläge und Ideen zu den erhobenen Kriterien werden in dieser Arbeit im Rahmen der Phonetik-Therapie vorgestellt. Diese wurden noch nicht praktisch überprüft. Weiterführend könnte daher danach gefragt werden, wie sich die vorgestellten Ideen bewähren.


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