Nr. Autor Jahr Titel
812 Gauer, Simone. 2009 Wie lässt sich die Lernmotivation überangepasster Kinder in der logopädischen Therapie fördern?

Welche Kinder gelten als überangepasst und was ist damit überhaupt gemeint? In der logopädischen Therapie begegnet man immer wieder Kindern, die durch ihr übermässig angepasstes Verhalten auffallen und kaum Eigeninitiative aufbringen. Während der Therapie zeigen sie weder Unmut noch Freude. Im ersten Teil der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Aspekte überangepasstes Verhalten begünstigen. Diese werden aus psychischer, sozialer und biologischer Sicht erläutert, insbesondere in den Bereichen soziales Umfeld, Lernmöglichkeit, Art der Unterstützung und genetischer Prädisposition. Ein weiterer Erklärungsansatz stellt die Theorie der erlernten Hilflosigkeit dar. Der zweite Teil befasst sich mit Lernmotivation (intrinsische und extrinsische) und den Gesichtspunkten, welche erfolgreiches Lernen begünstigen. Beispiele hierfür sind die Selbstbestimmung des Kindes in der Therapie oder die Förderung der Selbstkompetenz. Der dritte Teil widmet sich Massnahmen, welche die Lernmotivation in der logopädischen Therapie fördern. Partizipation ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Weitere Aspekte wie zum Beispiel individuelle Interessen und Lernziele, sowie der Einbezug von Eltern, Lehrpersonen und die Rolle der Therapeutin / des Therapeuten werden ebenfalls aufgezeigt.


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