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826 Liechti, Selina. 2011 Unterstützte Kommunikation bei Autismus-Spektrum-Störungen - PECS und FC im Vergleich

In dieser Arbeit werden zuerst die verschiedenen Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), einschliesslich der daraus folgenden Einschränkungen in der Sprache und Kommunikation vorgestellt.
Es folgt die Erläuterung der beiden Methoden PECS (Picture Exchange Communications System) und FC (Facilitated Communication), die beide zur „Unterstützten Kommunikation“ gehören. Beide Methoden werden anhand von neun von mir herausgearbeiteten Kriterien verglichen. Anhand dieses Vergleichs habe ich einen Fragebogen hergestellt, der von Fachleuten, die mit von ASS betroffenen Kindern arbeiten, ausgefüllt wurde. Das Ziel war, herauszufinden, wie die Praxistauglichkeit beider Konzepte von Fachleuten eingeschätzt wird und ob eine Methode bevorzugt eingesetzt wird.
Aufgrund des geringen Rücklaufs der Fragebögen ist die Umfrage zwar nicht repräsentativ, aber sie zeigt dennoch deutliche Tendenzen auf. Es kam heraus, dass die meisten Fachpersonen sowohl mit PECS als auch mit FC praktische Erfahrungen gesammelt haben und die Praxistauglichkeit beider Methoden positiv einschätzen. Um eine optimale Förderung auch im Erwachsenenbereich zu gewährleisten, ist es wichtig zu wissen, welche Methoden im Kinderbereich angewandt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Erhebung im Kinderbereich noch flächendeckender erfolgen. Dadurch könnte in interdisziplinärer Zusammenarbeit ein übergreifendes Förderkonzept kreiert werden, das bezüglich der „Unterstützten Kommunikation“ eine nahtlose Abdeckung des Kinder- und Erwachsenenbereichs bewirken würde.


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