Nr. Autor Jahr Titel
799 Sägesser, Margrit. 2008 «Ich lese und schreibe gern» Lernmotivation und Fähigkeits-Selbstkonzept bei Kindern mit Dyslexie (ZISD)

Hat die Therapiefrequenz Auswirkungen auf die Lernmotivation und das Fähigkeits-Selbstkonzept der Kinder mit Dyslexie, welche logopädische Therapie in unterschiedlichen wöchentlichen Frequenzen erhalten? Lernt das Kind motivierter lesen und schreiben, wenn es häufiger in der Woche logopädische Therapie erhält oder tritt Ermüdung durch Überdruss und das Gegenteil ein? Hat die Therapiehäufigkeit Auswirkungen auf die subjektive Einschätzung bezüglich der eigenen Lese- und Schreibkompetenzen? Um diese Fragen zu vertiefen, habe ich im Rahmen der Zürcher Interventionsstudie bei Dyslexie (ZISD) die Perspektive von vier Schülern der 2. Primarklasse beleuchtet, welche in der logopädischen Therapie mit einem standardisierten Therapieprogramm arbeiteten. Zwei der Kinder besuchten die Logopädie dreimal pro Woche (hochfrequent), die beiden andern absolvierten wöchentlich eine Therapieeinheit (niederfrequent) bei einer Logopädin. Um Informationen zu dieser Themenstellung zu gewinnen, wurden die Kinder und ihre Bezugspersonen mittels halbstandardisierter Interviews befragt. Der Fokus ist auf die Ausführungen der Kinder gerichtet und bezweckt, ihre Befindlichkeit aufzuzeigen.


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