Logopädinnen und Logopäden
In der Weiterbildung werden als Grundlage relevante Funktionen des Arbeitsgedächtnisses und der exekutiven Funktionen erklärt und deren Nutzen für die diagnostische Einordnung von kognitiven Kommunikationsstörungen erläutert. Folgende Fragen werden geklärt: Wie diagnostiziert man Patientinnen und Patienten, die kommunikativ auffällig sind, aber eher keine Aphasie haben? Welche Screenings und Tests können zur Diagnostik bei neurokognitiven Störungen (z.B. SHT, Demenz, rechtshemisphärischen Läsionen) eingesetzt werden? In praktischen Übungen und Fallbeispielen werden Therapieverfahren für die Behandlung von kognitiven Kommunikationsstörungen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf nicht-degenerativen Erkrankungen. Es werden semantisch-lexikalische Übungen, Texttherapie und pragmatisch ausgerichteten Gruppentherapie-Konzepte besprochen. Anhand von Fallbeispielen werden geeignete Therapieansätze vorgestellt. Weiter werden Materialen für die Beratung der Bezugspersonen vorgestellt. Auf Wunsch der Teilnehmenden kann ein Schwerpunkt auch auf degenerative Erkrankungen (FTD, Alzheimer Demenz) gesetzt werden (bitte vorab per E-Mail an die Organisation melden).
Es können eigenen Fallbeispiele in die Weiterbildung eingebracht werden (bitte vorab per Mail an die Organisation melden).
Dr. Julia Büttner-Kunert, klinische Linguistin (BKL), akadem. Sprachtherapeutin, Ludwig-Maximilians-Universität München
Link zum Profil von Dr. Julia Büttner-Kunert
Donnerstag, 25. April 2024 – 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Freitag, 26. April 2024 – 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr
CHF 300.00 / SAL-Einzelmitglieder CHF 250.00
Die Weiterbildung findet über Zoom statt. Sie erhalten ca. eine Woche vorab die Instruktionen zur technischen Durchführung. Diese werden an die bei der Anmeldung verwendete E-Mailadresse geschickt.
Natalie Guthauser, natalie.guthauser@shlr.ch
Annina Ziltener, annina.ziltener@shlr.ch, Tel. +41 (0)58 459 22 80
Gerne nehmen wir Ihre Online-Anmeldung bis 30 Tage vor Weiterbildungsbeginn entgegen.